Gesund Führen – sich und andere

nach Dr. Anne Katrin Matyssek – do care!

„Gesund Führen“ – das ist alles andere als ein frommer Vorsatz wie „Esst Obst!“. Es geht um nicht weniger als dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollzählig, motiviert und gesund neben und hinter Ihnen stehen.

„Gesund Führen“ ist ein bewährtes Seminarkonzept, bei dem in einer begleitenden Studie über 90% der teilnehmenden Führungskräfte nach sechs Monaten zu Protokoll gaben, dass es ihr Führungsverhalten nachhaltig verändert habe. Es offenbart neue Wege für Problemgespräche mit belasteten Personen, Ansätze zur besseren Gestaltung des Betriebsklimas und vieles, vieles mehr.

Abseits der Statistik schenkt Ihnen dieses Seminar einen neuen Blick auf sich selbst als Führungskraft und vor allem darauf, wie Ihr Umgang mit sich selbst Ihren Umgang mit anderen beeinflusst. Ein als Führungsseminar getarntes Gesundheitsseminar? Oder das Gegenteil?

Manche behaupten, dass „Gesund Führen – sich und andere“ der populärste und beliebteste Weg ist, Betriebliches Gesundheitsmanagement als Mehrwert in den Köpfen der Führungsriegen zu verankern und gleichermaßen den Nutzen für die eigene Gesundheit und Zukunft zu verdeutlichen, ohne dabei ein Feigenblatt zu sein.

Führen Sie gesund?

Wie von fast allen Führungskräften verlangt man von Ihnen, dass Sie den menschlichen respektive sozialen Aspekt Ihrer Tätigkeit quasi nebenbei mit abdecken. Und das in einer Welt, in der Ihre To-do-Listen und Projekte länger und größer werden.

Den meisten Führungskräften mangelt es nicht an Führungswillen. Was fehlt, sind nicht nur ein paar Techniken, sondern ein neues Bewusstsein, welches Handeln welche Ursachen und welche Konsequenzen hat.

Das bedeutet, dass es hier um alles andere geht als „seien Sie einfach ein bisschen netter“. Es beginnt damit, dass Selbstfürsorge eine Schlüsselqualifikation werden muss, welche die Erkenntnis bedingt, dass Sie bei sich anfangen müssen. Allerdings nicht mit Druck und Leistung, sondern mit Fürsorge und Vorsicht. Gesunde Führung, das ist mehr Spaß und nicht mehr Last.

Sie sind ein Idol – ob Sie wollen oder nicht.

Als Führungskraft kommunizieren Sie ständig mit Ihrem Team. Selbst dann, wenn Sie eigentlich nicht kommunizieren. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beobachten Sie, was Sie sagen, wie Sie sich verhalten, wie Sie reagieren.

Ihr Verhalten schürt Freude oder Ängste, Hoffnung oder Sorge, Zuversicht oder innere Kündigung.

Dafür wollten Sie nie verantwortlich sein? Kann sein. Aber es ist nun Teil Ihrer Rolle, für Befinden und Befindlichkeiten in Ihrem Team sensibel zu sein. Sie sind Arbeitsbedingung. Sie sind Betriebsklima. Sie sind Bezugspunkt.

Das bedeutet nicht, dass Sie zur Richterin, zum Arzt, zum Psychologen, zum Beichtvater oder zur Vertrauenslehrerin werden sollen – doch indirekt sind Sie es. Gesund Führen bedeutet, Ihr Bewusstsein und Ihre Verantwortung für das Klima in Ihrem Verantwortungsbereich zu schärfen. Zu erfahren, wo Ihre Grenzen sind und was Sie selbst tun können, um sich trotz Ihrer Verantwortung noch ausreichend abzugrenzen.

Sie haben mit Ihrem Verhalten sich selbst und anderen gegenüber konkreten Einfluss auf das Klima in Ihrem Betrieb und damit auch auf den Krankenstand. Sie machen den Unterschied, ob sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit Ihrem Haus und seiner Arbeit identifiziert oder einfach nur genug unternimmt, um unter Ihrem Radar zu bleiben.

Langfristig ist das viel wichtiger als die Frage, ob der Quartalsbericht wirklich pünktlich fertig wird – auch, wenn es sich im Tagesgeschäft vielleicht umgekehrt anfühlt.

Erprobt. Einfach. Erfolgreich.

Es ist wahrscheinlich, dass Sie das Motto „Gesund Führen – sich und andere“ bereits gehört haben.

Die Diplom-Psychologin Dr. Anne Kathrin Matyssek, führend auf dem Gebiet „gesunde Mitarbeiterführung“, hat dieses Seminarkonzept entwickelt. Es ist auch unter dem Namen „do care“ bekannt.

Methodisch auf dem neuesten Stand, auch der neurologischen Erkenntnisse, und mit einer selten hohen Praxisrelevanz wurde ein einmaliges Seminarkonzept geschaffen, für das ich Ihnen als zertifizierte Trainerin zur Seite stehe.

Das Faszinierende an diesem Programm ist, dass es mit minimalem Einsatz maximale Änderungen bewirken kann. Ohne, dass man versucht, die Teilnehmer zu neuen Menschen zu machen. Es ist eine fabelhafte, brillante Sammlung von Impulsen und Techniken, die Sie schon am nächsten Tag in der Praxis mit Erfolg einsetzen können – versprochen.

Nicht nur die Inhalte, auch Aufbau und Technik des Seminars sind herausragend: Kurzweilig, aktivierend, gehirngerecht und mit der richtigen Mischung aus Theorie und Praxis stelle ich sicher, dass die Erkenntnisse nicht nur aufrütteln, sondern auch in Kopf und Herz bleiben:

  • Gruppenaktivitäten
  • Einzelreflektion
  • Bewegungs- und Entspannungsübungen
  • Gehirngerechte Lernaktivierung
  • Impulse und kollegiale Fallberatung zur Transfersicherung
  • Besprechung konkreter Fälle, um den Lernerfolg zu manifestieren

Neben meiner Zertifizierung bringe ich als Diplom-Betriebswirtin und Diplom-Soziologin weit mehr als zwei Jahrzehnte Expertise als Führungskraft im HR-Bereich mit. Deshalb finden sich in meinem Seminar diverse praxiserprobte Erweiterungen und Ergänzungen.

„Gesund Führen“ – das erwartet Sie im Seminar

Zuerst werfen wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ungewöhnlich genauen Blick auf den Einfluss ihres Führungsverhaltens auf die Leistungsfähigkeit ihres Teams.

Mithilfe von Praxisbeispielen entdecken wir, wie subtil Führungskräfte sowohl auf die körperliche wie auch auf die psychische Gesundheit der ihnen anvertrauten Kolleginnen und Kollegen Einfluss nehmen. Wir gehen gemeinsam den Fragen auf den Grund, was eigentlich gesundes Führen bedeutet und wie der Umgang mit sich selbst den Umgang mit anderen mittelbar verändert.

Ohne den gesunden Umgang mit sich selbst („self care“) ist gesunde Führung undenkbar. Darum werden wir den wachsamen und gesunden Umgang mit sich selbst unter die Lupe nehmen, als Mensch und Führungskraft. Arbeitshypothese: „Nur, wenn Sie es schaffen, positiv mit sich selbst umzugehen, können Sie auch positiv zu Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sein“.

Die Ressourcenorientierung beim Umgang mit Mitarbeitenden ist ein weiterer Schwerpunkt. Wir schauen auf Konzepte für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die langfristige Stärkung der Arbeitsfähigkeit und Produktivität.

Der neue, gesündere Umgang ist die Konsequenz eines Erkenntnisprozesses, einer geänderten Einstellung, eines neuen Verstehens  der eigene Rolle.

“Gesund Führen” auf einen Blick

  • Sensibilisierung für die Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten und Anwesenheit/Gesundheit
  • Gesund mit sich selbst umgehen – Belastungsreduzierung und Ressourcenaufbau für die Führungskraft
  • Gesund mit dem Team umgehen – die „Gesund Führen“-Dimensionen
  • Wertschätzung und Anerkennung/Interesse und Kontakt
  • Willkommensgespräche; Gespräche mit belasteten, auffälligen sowie kranken Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – hierzu auch Gesprächstechniken
  • Transparenz und Offenheit im Führungsalltag
  • Betriebsklima und Teamstimmung
  • Konkrete Handlungsimpulse zur Transfersicherung

Ihr Einstieg in „Gesund Führen“

Grundsätzlich sollten wir Rahmen und Dauer je nach ihrem Anliegen und der Teilnehmerzahl gemeinsam festlegen. In der klassischen Variante sind zwei Tage dafür vorgesehen, eine Express-Variante für einen oder anderthalb Tage habe ich ebenfalls erarbeitet.

Gerade im Interesse der Nachhaltigkeit und auch der Erfolgskontrolle empfiehlt sich ein halber Tag Follow-up-Termin nach ca. 3-6 Monaten. Hierbei lässt sich neben der Auffrischung zusätzlich auch erheben, welchen Nutzen Ihre Führungskräfte der Maßnahme zusprechen.