Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psyche)

Von zehn Menschen fühlen sich laut aktuellen Umfragen sechs gestresst. Psychische Erkrankungen nehmen einen stetig wachsenden Platz in der Arbeitswelt ein. Im Jahr 2016 ist die Depression zur drittwichtigsten Einzeldiagnose bei Arbeitsunfähigkeit geworden.

Kein Wunder, denn bis heute lernt niemand von uns in KiTa, Schule oder Uni, wie man psychisch gesund bleibt. Burnout wird zur Volkskrankheit, von psychosomatischen Leiden ganz zu schweigen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO vertritt die Auffassung, dass psychische Erkrankungen die „Epidemien des 21. Jahrhunderts“ werden. Die Argumente dafür liegen in Zeiten der Rationalisierung, Globalisierung und Digitalisierung auf der Hand.

Für Unternehmen wie Ihres sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgekosten psychisch bedingter Erkrankungen viel massiver als bei den meisten somatischen Erkrankungen, die keine derartig langfristigen Fehlzeiten nach sich ziehen. Und natürlich verändern solche Einschnitte auch das Leben Ihrer Mitarbeitenden maßgeblich.

Schutzhandschuhe für die Psyche?

Der deutsche Arbeitsschutz gehört zu den besten und verantwortungsvollsten der Welt. Er ist für uns so selbstverständlich, dass wir uns manchmal den Luxus gönnen, uns von ihm genervt zu fühlen.

Angesichts der steigenden Zahl psychischer Erkrankungen war es nur konsequent, den betrieblichen Arbeitsschutz um den Aspekt der psychischen Komponente zu erweitern. Seit Anfang 2014 ist die Umsetzung gesetzlich vorgeschrieben und kann von den Arbeitsschutzbehörden und den Berufsgenossenschaften kontrolliert werden, ebenso wie die Einhaltung aller anderen üblichen Arbeitsschutzregeln.

Doch selbst größere Firmen beginnen erst nach und nach mit der Umsetzung. Dabei hilft professionelle Unterstützung.

Diese Unterstützung bin ich.

Was ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung eigentlich genau?

Zuerst einmal ist die „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ ein Wortungetüm, das wenig Reiz ausstrahlt.

Das ist schade – und falsch. Denn die GB Psyche bietet enorme Chancen, Belastungsfelder aufzudecken und wirklich zu ändern. Dabei ist „psychischer Arbeitsschutz“ ein „win-win-win“-Konzept für Ihr Unternehmen, Ihre Belegschaft sowie unser Sozialsystem.

Die „Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) – Arbeitsprogramm Psyche“ hat einen rechtskonformen Ablauf für die Gefährdungsbeurteilung erarbeitet, an dem ich mich im Projekt natürlich orientiere.

Ansonsten hat die Gesetzgebung keine konkreten Anweisungen gegeben, wie genau eine solche Beurteilung durchzuführen ist. Es gibt Hinweise, Checklisten und Tipps von den Berufsgenossenschaften, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, die durchaus gut gemacht sind.

Dennoch ist die Umsetzung nicht ganz so einfach:

Anders als bei vielen anderen Regularien geht es nicht darum, Bedingungen einer Checkliste zu erfüllen, gewisse Formalitäten einzuführen oder gar Hinweistafeln aufzuhängen.

Ziel ist vielmehr die Ermittlung jener Belastungen, die bei einer erheblichen Anzahl Ihrer Mitarbeitenden als Gefährdung erkannt werden.

Dabei ist auch klar, dass eine restlose Befreiung von psychischer Belastung unmöglich und gar nicht gewollt ist. Es geht um das gesunde Mittelmaß, die Balance.

Gerne sende ich Ihnen auch meine Broschüre “8 Erfolgsfaktoren, die Ihre GB Psyche zum Fliegen bringt” zu. Melden Sie sich hierzu einfach!

1. Vorbereitung & Planung

Warum wollen wir die GB Psyche eigentlich durchführen? Was ist unser Ziel? Welche Arbeitsbereiche und Tätigkeiten gibt es? Wie gehen wir vor? Wer muss alles einbezogen werden? Welche Erhebungsmethode passt zu unserem Unternehmen? Wie kommunizieren wir das Thema am besten?

2. Festlegung von Tätigkeiten/Bereichen

Nicht jeder Arbeitsplatz muss einzeln beurteilt werden – hier gilt es vielmehr, eine sinnvolle Struktur zu finden, die gleichartige Arbeitsplätze zusammenfasst und vermeidet, dass durch eine zu grobe Strukturierung wesentliche Belastungen übersehen werden.

3. Ermittlung psychischer Belastung

Wo liegen konkrete Belastungen? Was sagen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Welche Schnittstellen oder Abläufe sind problembehaftet?

Beispiel: Abteilung A ist seit Monaten chronisch unterbesetzt. Abteilung B ist auf Zuarbeit angewiesen, die aber verspätet kommt. Da man versucht, auf kurzfristig eingearbeitete Aushilfen auszuweichen, kommen regelmäßig fehlerhafte Ergebnisse in Abteilung B an. Es kommt zu launigen Sprüchen „Immer wunderbar: Die Minderleister aus der A“.

Wenn Sie Führungskraft sind, wissen Sie, dass der Krankenstand in Abteilung A eher steigen als sinken wird. Sinken wird ebenfalls die Stimmung der verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nicht nur Arbeitsinhalte, sondern auch die Arbeitsorganisation (also Abläufe und Prozesse), die sozialen Beziehungen und die Arbeitsumgebung  werden systematisch auf ihr Belastungspotential überprüft.

4. Beurteilung psychischer Belastung

Welche Folgen haben die festgestellten Umstände? Welche Belastung wirkt wie schwer und wirkt sich als potentielle Gefährdung aus? Wo müssen Maßnahmen ergriffen werden?

Auch hier werden natürlich die Betroffenen einbezogen, weil die Frage nach der faktischen Belastung nicht vom grünen Tisch aus entschieden werden kann und sollte.

5. Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen

Nun müssen nachvollziehbare und erfolgversprechende Maßnahmen gemeinsam erdacht, formuliert und Verantwortlichkeiten festgelegt werden, um die Gefährdungen möglichst an der Quelle auszuhebeln.

6. Wirksamkeitskontrolle

Spätestens hier zeigt sich, warum es sich um einen Prozess handelt. Hilfreiche, nachhaltige Veränderungen brauchen kompetente Nachsorge. Hier wird festgestellt, ob und inwiefern die ergriffenen Schritte Wirkung gezeigt haben oder ob nachgesteuert werden muss.

7. Aktualisierung & Fortschreibung

So lebendig wie ihr Unternehmen sind die Arbeitsumstände. Dinge ändern sich, Neuerungen werden umgesetzt und wie beim „regulären“ Arbeitsschutz ist eine Verstetigung des Prozesses Garant für ein nachhaltig gefährdungsarmes Umfeld.

Parallel über allem: Die Dokumentation

Vernunft und Gesetz erfordern, dass diese einzelnen Schritte nachvollziehbar protokolliert und rechtssicher dokumentiert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass nichts verloren geht und Veränderungen auch messbar werden.

Das Besondere an meinem Ansatz

Kein Anzug passt allen
Zwar sind die Schritte vorgegeben, aber die Werkzeuge, aus denen wir gemeinsam Ihr Projekt planen, sind durchaus mannigfaltig und niemals nach „Schema F “.

Ich sorge für schlanke Verfahren
Beispielsweise werden in 4-6 stündigen Workshops je Tätigkeitsgruppe die psychischen Belastungen und vorhandenen Ressourcen analysiert. Meistens können im Anschluss daran gemeinsam mit verantwortlichen Führungskräften direkt Maßnahmen abgeleitet werden.

Alternativ arbeite ich mit verschiedenen, speziell für die GB Psyche entwickelten Befragungsverfahren.

Besonnene Kommunikation
Die interne Kommunikation, bei der gerade in diesem Thema Fingerspitzengefühl gefragt ist, bereite ich stets sensibel und ausführlich gemeinsam mit den Schlüsselpersonen vor.

Unparteiisch und unvoreingenommen
Beteiligte schätzen meine neutrale und immer unparteiische Rolle.

Konsequentes und professionelles Projektmanagement dürfen Sie bei mir voraussetzen.

Am wichtigsten ist mir die Nachhaltigkeit unserer gemeinsamen Arbeit. Nachhaltigkeit ist der beste Beweis, dass wir die richtigen Themen bewegt haben und Ihr Unternehmen ein Stück gesunder geworden ist.

Gefährdungsbeurteilung Psyche? Die Lösung ist nur wenige Klicks entfernt.

Überzeugt? Nachdem Sie vielleicht noch einen Blick auf meine Vita geworfen haben, nehmen Sie direkt Kontakt auf.
Ich freue mich, Sie und Ihr Anliegen kennenzulernen.