Fehlzeiten können Sie nur managen.
Anwesenheit können Sie schaffen.

Fehlzeiten gehören zu den ärgerlichsten und teuersten Herausforderungen im Unternehmensalltag. Die damit verbundenen Kosten sind in den letzten Jahren ungebremst angestiegen. Weit über 50 Milliarden Euro mussten deutsche Unternehmen 2017 für Fehltage bezahlen. Die Gründe:

Mit einem Aufschwung wachsen Auftragslage, Umsätze und damit der Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auf der anderen Seite sorgt der Fachkräftemangel bei vielen Angestellten für ein Gefühl der Unverzichtbarkeit. Es ist belegt, dass damit auch immer höhere Fehlzeiten einhergehen.

Zudem werden auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schnitt immer älter. Mit jedem Lebensjahr steigt statistisch auch die Zahl an Fehltagen: zwischen 35 und 39 Jahren liegen diese bei 13 Arbeitstagen jährlich, in der Altersgruppe 50-54 Jahre bereits bei 22 Tagen im Jahr.

Sich also intensiv und proaktiv mit dem Thema Fehlzeiten auseinanderzusetzen ist ein wirtschaftlich, aber auch menschlich unfassbar lohnendes Geschäft.

Ich bin zu einem sehr frühen Punkt meiner Karriere mit dieser komplexen Thematik in Berührung gekommen und sie hat mich nie losgelassen. Warum?

Weil es hier nur an der Oberfläche um “Quoten” und “Blaumacher” geht und weil es doch viel mehr darüber zu wissen gibt, als es zunächst scheint.

Wir haben abseits jeder Sozialromantik sehr wirkungsvolle und gleichsam wertschätzende Werkzeuge, um nicht nur richtig viel Geld zu sparen, sondern auch, um eine gesundheitsfördernde Kultur zu etablieren.

Fehlzeitenquoten sind nur ein Anhaltspunkt

Selbst überdurchschnittlich hohe Anwesenheitsquoten sind nicht zwingend ein Garant für gesunde Teams, produktive Abteilungen und prima Arbeitsergebnisse. Gerade in größeren Unternehmen mit komplexeren Hierarchien werden oft „von oben“ wenig Fehlzeiten erwartet und erstaunlich oft auch umgesetzt. Das schafft gleich mehrere Risiken, denn Menschen, die sich schlicht nicht trauen, krank zu Hause zu bleiben, arbeiten ineffektiv und gefährden zudem je nach Erkrankung auch ihr kollegiales Umfeld.

Und Sie haben vielleicht auch schon die Erfahrung gemacht, dass die Fehler und Folgefehler von kranken Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die permanent am Rande der Arbeitsfähigkeit agieren, noch mehr Geld kosten als die bloße Gehaltsfortzahlung.

Mittel-bis langfristig sind es dann auch diese Kolleginnen und Kollegen, die für die richtig teuren und dauerhaften psychischen Erkrankungen anfällig werden, weil sie Raubbau an ihren Ressourcen betreiben.

Was Führungskräfte mit Erkältungen zu tun haben

Man mag glauben, dass man als Führungskraft keinen Einfluss darauf hat, wann sich Herr Schneidereit aus der Buchhaltung eine Grippe einfängt oder bei Frau Petzenberger aus der IT der Rücken nicht mehr mitspielt. Das mag im Einzelfall auch so sein, bedeutet aber nicht, dass Sie als Führungskraft keinen Einfluss darauf haben, wann und wie Ihr Team zur Arbeit erscheint.

Wenn jemand krank wird, wird er zunächst einmal krank. Daran ändere auch ich nichts. Trotzdem ist es gleichzeitig richtig, dass kaum ein Unternehmen es sich leisten kann, sich den Zusammenhang zwischen Fehlzeiten, Führungs- und Unternehmenskultur nicht proaktiv anzuschauen.

Was ich da unternehme? Alles, was etwas bringt.

Eine standardisierte Patentlösung würde weder diesem komplexen Thema und erst recht nicht Ihrem Unternehmen gerecht. Meine Spezialisierung liegt gerade darin, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, wie wir Ihr Fehlzeitenmanagement am besten gestalten.

Meine Stärke ist darum ein vernetztes Angebot von Prozessberatung und Führungskräftebegleitung, das auf verschiedenen Ebenen ansetzt und z.B. folgendermaßen aussehen könnte:

Im ersten Schritt schaue ich mir intensiv und systematisch die derzeitige Ausgangslage an. Ich entwickle dann gemeinsam mit Ihnen, natürlich gerne auch mit Einbindung des Betriebsrats, Handlungsempfehlungen und konkrete Umsetzungsideen. Nachfolgend begleite ich möglicherweise Ihre HR-Expertinnen und Experten und/oder Ihre Führungskräfte mit dem Ziel, dass wir die Fehlzeiten in Ihrem Unternehmen mittel- bis langfristig nachhaltig senken, quasi „en passant“ die Arbeitsmotivation verbessern und “echte, produktive Anwesenheit” in den Vordergrund stellen.

Echte Anwesenheit, das ist auch Loyalität, das ist ein „gesundes“ Verhältnis zum Arbeitgeber und der Arbeit und eben nicht die Disziplin, sich in großer Geste mit triefenden Augen zum Schreibtisch zu schleppen.

Meine besten Werkzeuge?

1. Finden, wo es klemmt: Fehlzeitenanalysen

Sie müssen nicht im Controlling nachfragen, um zu wissen, dass die Qualität Ihrer Zahlen die Qualität der Schlussfolgerungen ausmacht. Wie werden Fehlzeitenauswertungen bei Ihnen derzeit erhoben? Wie wird mit den Daten gearbeitet? Wer erhält Sie? Werden die Zahlen systematisch besprochen? Was benötigen Sie wirklich, um sinnvolle und effektive Maßnahmen ableiten zu können?

Haben Sie in Ihrem Unternehmen folgende Kennzahlen selbstverständlich parat?

  • Eine übersichtliche Zusammenstellung der Fehltage im Betrieb nach Bereichen/Abteilungen und Art der Fehltage mit zeitlichem Verlauf
  • Anonyme Auswertung der Arbeitsunfähigkeitszeiten nach Erkrankungsarten und -dauer durch die Krankenkassen
  • Vergleiche mit anderen Unternehmen aus Ihrer Branche

Auch hier hilft Ihnen meine Erfahrung aus vielen Jahren sehr schnell sehr viel weiter. Ich erlebe häufig, dass sich die Erhebung der notwendigen Daten als gar nicht so schwer erweist wie anfangs angenommen. Häufig liegen die Informationen schon vor, werden aber nicht konsequent genutzt. Teilweise wird auch eine übersteigerte Präzision betrieben, deren Nutzen stellenweise kaum erkennbar ist: Weniger ist hier oft mehr.

2. Workshop „Anwesenheitsorientierte Führung“

Basierend auf einem Konzept der renommierten Gesundheitspsychologin Dr. Anne Kathrin Matyssek zum Thema „Anwesenheitsfördernde Führung“ habe ich einen eintägigen Workshop  entwickelt, welcher zum Ziel hat, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein anderes Bewusstsein, ein anderes Selbstverständnis von Anwesenheit, Krankheit und Umgang mit Fehlzeiten zu schaffen.

Oft wird dieser Workshop übrigens auch mit dem Workshop „Gesund Führen – sich und andere” kombiniert. Dies sollten wir im konkreten Fall bedarfsweise entscheiden.

Einige Highlights aus dem Seminar:

  • Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen zum Thema Gesundheit/Krankheit
  • Was fördert die Gesundheit am Arbeitsplatz und was behindert sie? Zahlen – Daten – Fakten rund um das Thema „Führung und echte Anwesenheit“
  • Selbstcheck „Anwesenheitsorientierter Führungsstil“
  • Die Bettkantenentscheidung
  • Der Prozess „Meine Mitarbeiterin/Mein Mitarbeiter ist krank“ in Ihrem Unternehmen
  • Sicher in der Gesprächsführung mit auffälligen oder kranken Teammitgliedern
  • Kleiner Exkurs: Was Führungskräfte arbeitsrechtlich zum Thema „Krankheit/BEM“ wissen sollten
  • Fallbeispiele zu den Themen „Absentismus und Präsentismus“
  • Ausarbeitung von konkreten Transferideen
Der Chef ist nicht an allem schuld.

Die Stärkung Ihrer Führungskräfte ist ein wichtiger Schritt, um das Thema Erhöhung der Anwesenheitsquote anzugehen. Die Reduktion von Fehlzeiten ist naturgemäß ein mittel- bis langfristiges Ziel, das natürlich auch von vielen anderen Faktoren beeinflusst wird. Der Workshop ist aber in der Regel ein richtig guter Kick Off, der das „Dauerthema Fehlzeiten“ sinnvoll und nachhaltig in die Köpfe Ihrer Schlüsselpersonen bringt.

3. Etablieren statt improvisieren: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist eine Mischung aus einer gesetzlichen Erfordernis, die korrekt implementiert werden muss und einem wirkungsvollen Werkzeug, um Einzelfälle, die nicht selten auch Einzelschicksale sind, zur Zufriedenheit aller Beteiligten in den Griff zu bekommen.

Sie würden Ihr BEM noch nicht als Erfolgsstory bezeichnen? Kein Problem. Hier kann ich Ihnen unaufgeregt und routiniert weiterhelfen.

Ich habe bereits vor meiner Selbständigkeit als verantwortliche Personalleiterin in zwei Unternehmen BEM erfolgreich vorbereitet, implementiert und im Tagesgeschäft zum Erfolg geführt. Mit allen großen und kleinen Herausforderungen dieses Themas bin ich bestens vertraut.

Meine Kunden schätzen meine Expertise und meine Begeisterung für die Chancen, die in einem gut gelebten BEM-Prozess liegen, sehr. Bei umfangreicheren Projekten hole ich regelmässig Verstärkung aus meinem Netzwerk hinzu.

4. Professionalisierung: Qualifizierung Ihrer HR-Abteilung

Die Beschäftigung mit den Fehlzeiten ist nicht nur Chefsache. Das Projekt „echte Anwesenheit“ gelingt meistens am besten, wenn alle verantwortlichen HR-Kolleginnen und Kollegen ins Boot geholt werden und die erforderliche Kompetenz für schwierige Gespräche sowie das nötige Fachwissen zum erfolgreichen Fehlzeitenmanagement haben.

Darum hat es sich bewährt, in einem eintägigen Praxisworkshop „Sicher und kompetent im Fehlzeitenmanagement“ eine gemeinsame Kompetenz- und Verständnisgrundlage für Ihre HR-Verantwortlichen zu schaffen.

Hier finden natürlich auch die Themen Eingang, die uns gemeinsam während der Arbeit an Ihrem Projekt besonders ins Auge gefallen sind, aber auch Aspekte wie:

  • Entwicklung einer systemischen und salutogenetischen Sicht auf Fehlzeiten und deren Mechaniken
  • „Meine Verantwortung – deine Verantwortung“: Führungskräfte begleiten und „influencen“
  • Einzelfällen lösungsorientiert und kreativ begegnen
  • BEM: Von der lästigen Pflicht zur Erfolgsstory
  • „Special task“ Herausforderungen
  • Fehlzeiten als Chance

Fehlt noch etwas?

Dies sind die größten Bausteine aus meinem weiten Repertoire, mit dem ich „echte Anwesenheit“ in Ihrem Unternehmen auf ein neues Niveau heben möchte.

Ich habe über viele Jahre die besten Wege gesammelt, studiert und erprobt, um einem der ärgerlichsten – und aus meiner Sicht immer unnötig großen – Kostenfaktoren in Unternehmen zu begegnen und gleichzeitig den Menschen dahinter ein Stück weit unnötiges Leid zu ersparen.

Gern begeisterte ich Sie in einem ersten Telefonat oder Treffen bei Ihnen noch mehr von meiner Vision eines intelligenten, funktionierenden und zeitgemäßen Umgangs mit dem Thema Fehlzeiten.